Geplant war eine „kaiserliche“ Traumtour im Kaisertal mit der Bergkulisse des Zahmen und des Wilden Kaisers. Doch leider war unsere erste Raststation, die Vorderkaiserfeldenhütte, von Wanzen befallen und daher für Übernachtungen gesperrt. So wurde Kurzerhand die Route umgelegt und aus dem Rundweg durch das Kaisertal wurde eine Durchquerung des Kaisertals.
Nach der Anreise starten wir von Ellmau zu einer kleinen Warmup Wanderung zum Hartkaiser. Die Zeitangaben auf den Schildern waren großzügig bemessen und so schafften wir es zur  Jägerhütte in der Hälfte der angegebenen Zeit, was uns zusätzlich für den nächsten Tag aufbaute.

Nach einer erholsamen Nacht im schön renovierten Youth Hostel „Alp King“, starteten wir von der Wochenbrunner Alm zum Ellmauer Tor. Nach der Gaudemushütte trennten sich die Gipfelaspiranten von der Gruppe und stiegen über die Gruttenhütte zum Ellmauer Halt (2344m) auf. Belohnt wurde die Plackerei mit kleinen leichten Kletterpassagen und einem wunderschönen Fernblick auf den Großvenediger und dem Großglockner. Aber auch die Ellmauer Tor Gruppe wurde auf dem Eggersteig, welcher zum Stripsenjochhaus führt, noch auf die Probe gestellt. Dieser hat zwar größten Teils nur die Schwierigkeit A und zwei Stellen mit B, aber die Ausgesetztheit zehrte dann doch an den Nerven. Aber Gott sei Dank erreichten alle wohlbehalten, das heutige Ziel, das Stripsenjochhaus.


Am nächsten Tag ging es zur Abwechslung erst einmal einige Treppenstufen hinter zum Hansbergerhaus. Nach einer kurzen Rast stiegen wir über den Bettlersteig wieder hinauf zum Gamskogel (1449m). Dieser Steig hat auch einige Stellen mit der Schwierigkeit A aber durch die starke Bewaldung hat man nicht das gefühlt der Ausgesetztheit und das große Kopf Kino blieb so aus. Vom Gamskogel mit einem schönen Ausblick über das Inntal und dem Zahmen Kaiser ging es dann noch ein kleines Stück weiter bis zum Weinbergerhaus, unserer dritten Übernachtungshütte.
Am letzten Tag führte der Weg dann über die schön gelegene Kaindlhütte zum Hochegg (1470m) und weiter zum Hintersteiner See. Vollbeladen mit vielen neuen Bildern/Eindrücken ging es dann wieder Heimwerts Richtung Egge…

>Bilder von der Wanderung


 

Das diesjährige Ziel unserer drei Tagestour war die Fränkische Schweiz. Nachdem wir die A73 verlassen hatten und auf der B470 Richtung Tüchersfeld fuhren tauchten sehr bald die ersten markanten Steinformationen auf. Die B470 schmiegt sich den Kurven des Wiesent Flusses harmonisch an und jede Kurve gibt den Blick frei auf eine wunderschöne Landschaft mit Felsen, alten Ortskernen und Burgen.
In Tüchersfeld bestiegen einige den Zeckenstein. Der Aufstieg hat schon etwas Alpinen Charakter, die kurze Schinderei lohnt sich aber auf jeden Fall! Von Tüchersfeld wanderten wir über den Frankenweg bis zur Bärenschlucht. Leider ist die Bärenschlucht Asphaltiert und hat so etwas von ihrer Schönheit eingebüßt. So näherten wir uns aber Pottenstein über den Bayreuther Berg und konnten noch einmal den Blick über das wunderschön gelegene Pottenstein gleiten lassen.
Nach einer Stärkung in der Brauerei Mager teilte sich die Gruppe auf. Einige besichtigten die Teufelshöhle und andere machten einen kleinen Alpinen Ausflug zum Fahnenmasten und der Burg Pottenstein.

Am zweiten Tag konnte zwischen zwei Wanderungen gewählt werden. Einige wanderten auf dem Brauereiwanderweg und verkostet dabei so manches kühle und leckere Schwarzbier. Die zweite Gruppe startete in Muggendorf und wanderte auf den Wiesenttal Gebirgstrail. Der Weg führt an einigen Höhlen und luftigen Aussichtspunkten vorbei. Höhepunkt war sicherlich die hochgelegte Burgruine Neideck.

Am dritten Tag besichtigten wir Bamberg. Der Stadtführer war froh mal so eine Fitte Wandergruppe zu führen und so legten wir einige km bei der sehr interessanten Stadtführung zurück. Nach einer kleinen Stärkung ging es dann wieder Richtung Heimat zurück nach Holtheim.

>> Bilder von der Wanderung

 

 


 


 

Vielen Dank den fleißigen Helfern welche die Natur wieder einmal von viel Unrat und Müll gesäubert haben. Obwohl die DWJ und EGV Abt. Holtheim diese Aktion jedes Jahr durchgeführt, wird nicht von Jahr zu Jahr weniger Müll gefunden, sondern leider das Gegenteil ist eher der Fall.
Vielen Dank auch noch einmal den Traktoristen ohne denen diese Aktion nicht durchzuführen wäre.

Frisch Auf! Der Vorstand.

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